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Das Ensemble Spektrum setzt Akzente!
Das Ensemble Spektrum setzt Akzente im Kulturangebot der Region Aargau/Solothurn. Vier spannende Programme mit Kammermusik und Literatur - pointiert, eigenständig und abwechslungsreich.


Eintritt 30.- | ermässigt 20.- | Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre gratis
Kassenöffnung 30 Min. vor Aufführungsbeginn


Programme Spektrum|Akzente

Märchenhaft

Vordergründig sind Märchen Erzählungen voller fantastischer Gestalten und Begebenheiten. Dahinter verbirgt sich jedoch oftmals eine tiefere Aussage: Belehrung, Gesellschaftskritik oder auch zwischenmenschliche Abgründe. Die "Märchenerzählungen" von Robert Schumann passen mit ihren fantasievollen Melodien und "ver—rückten" Motiven bestens ins Programm. Stolze Ritter, polternde Riesen oder ein verträumtes Wesen - es besteht viel Raum für Assoziationen. Die Musik von Wolfgang Amadeus Mozart wird oft mit dem Wort „leichtfüssig“ beschrieben. Hinter dieser Fassade können sich jedoch auch Abgründe öffnen, zu hören bespielsweise im Menuett des Kegelstatt-Trios für Klarinette, Viola und Klavier, in welchem Mozart zweitweise von sanftem Dur in dramatisches Moll abgleitet und zwischen den Extremen oszilliert.

Robert Schumann (1810-1856) – Märchenerzählungen op.132
Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791) – Kegelstatt-Trio KV 498
begegnen nicht alltäglichen Märchen

Marisa Waldburger, Text | Marc Bätscher, Klarinette | Beatrix Frey, Viola | Jason Paul Peterson, Klavier



Avantgarde

In der Musik bedeutet Avantgarde, sich von traditionellen Hörgewohnheiten und herrschenden kompositorischen Normen zu lösen. In diesem Programm werden vier Komponisten portraitiert, die alle ihren eigenständigen Kompositionsstil entwickelten. Gabriel Fauré, Schüler von Camille Saint-Saëns, löste sich musikalisch von der Romantik und erweiterte die Tonalität. Francis Poulenc, Mitglied der Groupe des Six, entwickelte einen schlichten, unverkennbar neoklassizistischen Stil. Der russische Komponist Dmitri Schostakowitsch setzte sich mit vielen verschiedenen Stilen auseinander. Seine Musiksprache besteht aus moderner Melodik und Harmonik sowie fantasievoller Instrumentierung. Erwin Schulhoff gehörte zu den ersten europäischen Komponisten, die den Jazz in ihren Kompositionsstil integrierten und kann daher als ein Wegbereiter des Crossover angesehen werden.

Gabriel Fauré (1845-1924) –  Trio op. 120 für Klarinette, Cello und Klavier
Francis Poulenc (1899-1963) – Sonate für Klarinette und Klavier
Erwin Schulhoff (1894-1942) – Duo für Violine und Violoncello
Dmitri Schostakowitsch (1906-1975) – Klaviertrio Nr. 1 c-Moll

Marc Bätscher, Klarinette | Dominique Gisler, Violine | Ursula Hächler, Cello | Kiyomi Higaki, Klavier



Fantasy

Fantasie ist die treibende Kraft jedes kreativen, gestalterischen Prozesses. Bei der Komposition „Fantasy Trio“ des amerikanischen Komponisten Robert Muczynski ist sie sogar namensgebend. Die Tonsprache Muczynskis kann dem amerikanischen Neoklassizismus zugeordnet werden, mit prägnanten Rhythmen und beeinflusst vom Jazz. Die englische Komponistin Phyllis Tate wurde unter anderem für ihre originellen, ungewohnten Besetzungen bekannt. Das Duo für Klarinette und Cello ist wohl das am meisten gespielte Werk von Tate und überrascht durch seine ausladende, beinahe sinfonisch anmutende Form. Das viersätzige romantische Klarinettentrio des österreichischen Komponisten Carl Frühling begeistert durch fantasievolle Einfälle sowie überraschende harmonische und melodische Wendungen.

Robert Muczynski (1929-2010) – Fantasy-Trio für Klarinette, Cello und Klavier, op. 26
Phyllis Tate (1911-1987) – Sonate für Klarinette und Cello
Carl Frühling (1868-1937) – Klarinettentrio, op.40

Marc Bätscher, Klarinette | Ursula Hächler, Cello | Jason Paul Peterson, Klavier



Achterbahn

Tragisches, Humorvolles, Skurriles, Melancholie, Poesie – alles in einem Programm! Das Klaviertrio op. 2 von Dmitri Schostakowitsch und das Trio für Flöte, Cello und Klavier von Jean Françaix könnten kontrastreicher nicht sein. Françaix' Trio besticht durch französischen Ésprit, Humor und Poesie. Dem gegenüber steht das in sich vielschichtige Trio von Schostakowitsch. Während der vier Sätze kann ein wahres Wechselbad der Gefühle erlebt werden. Die beiden Kurzgeschichten „Pappelpollen“ und „Gehirn“ der deutschen Autorin Judith Hermann eröffnen auf literarischer Ebene ebenfalls solche fundamentale Schwankungen. Mit dezenter, jedoch klarer Sprache erzählt Hermann alltägliche und auch humorvolle Bebgebenheiten, in denen stets ein Hauch von Tragik innewohnt.

Dmitri Schostakowitsch (1906-1975) – Klaviertrio Nr. 2
Jean Françaix (1912-1997) – Trio für Flöte, Cello und Klavier
Judith Hermann (*1970) – Kurzgeschichten "Pappelpollen" und "Gehirn"

Marielle Oggier, Flöte | Yuka Tsuboi, Violine | Ursula Hächler, Cello | Kiyomi Higaki, Klavier | Marisa Waldburger, Text








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